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Brünieren

Nach Behandlung im Heiß-Brünierbad zeigen die Bauteile ein dekoratives dunkelgrau / schwarzes Aussehen, gebildet aus einem Eisenoxid-Overlay (Fe3O4) als Konversions­­schicht (ca. 0,002 mm). Aus den oxidischen Reaktionen des Bruniersalzes mit der Bauteiloberfläche unter Wärme ergibt sich nur eine Substratumwandlung, eine Geometrie­änderung tritt deshalb nicht ein. Die Oberfläche ist beschränkt geschützt vor Kor­rosion.

Ein verstärkter Korrosionsschutz wird erreicht, wenn ein geeignetes Korrosionsschutzöl ergänzend benutzt wird. Brunierschichten sind beständig gegen Fette und Öle und den meisten Additiven weshalb sie für tribologische Beanspruchungen geeignet sind. Ggfs. vorhandene Passivierschichten müssen vor der Oxidation entfernt werden.

Es können ungehärtete, gehärtete und nitrierte Flächen brüniert werden.