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Vakuumhärtung

Allgemeine Informationen

Mit unserer Hochtemperatur-Vakuumanlage neuster Technologie (600 x 600 x 900 mm3) können Werkzeugstähle, Schnellarbeitsstähle, Warmarbeitsstähle, Kaltarbeitsstähle, sowie ggfs. ölhärtende Stähle, Vergütungsstähle, wirtschaftlich und funktionsoptimal wärmebehandelt werden.

Die Erwärmung der Anlage geschieht mit dem Medium Stickstoff unter Vakuumbedin­gungen. Der Wasserdampfpartialdruck und der Sauerstoffgehalt ist dabei so gering, dass die in unserer Anlage behandelten Werkstücke nach dem Anlassen in nichtoxidierender Form, d.h. metallisch blank, entnommen werden können.

Ein besonderer Vorteil des Verfahrens liegt in der gleichmäßigen gestuften Erwärmung, Durchwärmung und Abschreckung, was zu einem gegenüber anderen Verfahren gering­eren Verzug führt. Dagegen entsteht z.B. bei der Salzbadhärtung beim Eintauchen in das Bad ein hohes Temperaturgefälle zwischen Kern und Rand, weshalb der Verzug dann erheblich höher ist. Untersuchungen an vakuumgehärteten Werkstücken zeigen, dass gleiche oder bessere Härtewerte gegenüber Salzbadhärtungen erreicht werden können.

Die Anlage kann auch zum Hochtemperatur-Vakuumhartlöten benutzt werden.

 

Anwendungsgebiete

Hochlegierte Stähle sind wegen der Abkühlcharakteristik besonders gut geeignet für eine verzunderungsfreie Härtung im Hochvakuum, so z.B.

  • 1.2379,
  • 1.2767,
  • 1.2343,
  • 1.2344
  • 1.2363,
  • 1.3343,
  • 1.2080
  • 1.2083
  • 1.4236
  • 1.2510
  • 1.2842
  • 1.2601
  • 1.2631
  • 1.2731
  • 1.4112
  • 1.4122
  • 1.403 u.a.

Auch Schnellarbeitsstähle aller Sorten können vergütet werden, z.B.

  • 1.2369,
  • 1.3206,
  • 1.3343 u.a.